CANNIBAL FEROX

Originaltitel: Cannibal
Ferox
Alternativ-Titel: Die Rache der Kannibalen, Make them die slowly
Regie:Umberto Lenzi
Darsteller: Giovanni Lombardo Radice, Lorraine De Selle, Danilo Mattei, Zora
Kerova, Walter Lucchini, Meg Fleming
Herstellungsland/Herstellungsjahr: Italien, 1980
Uncut Spielzeit: 88:54min (ohne Abspann) 93min (mit
Abspann)
Kamera: Giovanni Bergamini
Musik: Budy Maglione
Ton & Soundeffekte: Bugy Maglione
Produktion: Antonio Crescenzi
Medien:
DVD: Laser Paradise
DVD: Laser Paradise (Christmas Edition)
DVD: Laser Paradise / ASTRO (Blood Edition)
Kino: Arabella/Alemannia (31.07.1981)
Video: Arcade
Video: ASTRO (Neuauflage)
Video: ASTRO (Schwarze Serie)
Video: Directori
Video: JPV Austria (Bootleg)
Video: VEP
| Wie fast
jeder Kannibalenfilm beginnt auch "Die Rache der Kannibalen" in
New York. Ein junger Mann wird von Drogenhändler erschossen. Diese
suchen eigentlich seinen Bruder Mike, der spurlos verschwunden ist. Zur gleichen Zeit bricht Gloria, eine werdende Anthropologin, mit einigen Freunden in den Amazonasregenwald auf, um nachzuweisen, dass der Kannibalismus, wie wir ihn verstehen, existiert. Ihre Professoren sind nämlich ganz anderer Meinung. |
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Wie es der Zufall will treffen die Forscher Mike und seinen Freund, mit dem er zusammen verschwunden ist, die der Gruppe erzählen, dass sie von einem Stamm Kannibalen überfallen worden sind und haarscharf dem Tod entgingen. Kurze Zeit später stellt sich jedoch heraus, dass Mike sie angelogen hat und dass er ein Rauschgiftdealer ist, der die Eingeborenen misshandelt hat und sie für ihn arbeiten ließ. Als Sklaven! Diese ließen sich das jedoch nicht lange gefallen und rebellierten gegen ihn und seinen Freund. So beginnt eine Verfolgungsjagd durch den Dschungel, bis letztendlich wie (fast) immer, fast alle tot sind. |
| "Die Rache der Kannibalen" ist nicht so schlecht, wie teils behauptet. Ich gebe zwar allen Recht, dass diese unnötigen und brutalen Tiertötungen, die ja hier sogar noch mehr in den Vordergrund gerückt werden, als bei Cannibal Holocaust, völlig daneben sind, aber das machen die Regisseure um abzuschrecken und auch wenn das diese Taten nicht rechtfertigt, ist es ein Grund, sie nachvollziehen zu können. Storytechnisch ist eigentlich alles gesagt worden, und bis auf die teilweise MISERABLE deutsche Synchronisation (zumindest der ASTRO-Fassung) machen die Schauspieler ihre Sache nicht schlecht. Und wer kann von denen was dafür, dass die Deutschen die Synchro nicht hinbekommen ;-) Vom Gewaltgrad her ist der Film nicht so erschütternd wie Holocaust, weil er nicht so realistisch gehalten ist, allerdings kommt der Gore-Fan schon auf seine Kosten. Dass die ital. Filmmacher Frauen nicht besonders gern haben, haben wir mehr als einmal gesehen und diese These bestätigt sich auch in Cannibal Ferox. Zu zeigen, wie eine Frau eine Nacht lang mit Haken an den Brüsten aufgehängt im Urwald baumelt, ist sicherlich mit die perverseste Szene in dem Film. |
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Trotz alledem möchte ich diesen Film nicht missen, denn wer Kannibalenfilme mag, die eh nicht den Anspruch eines "richtigen" Horrorfilms haben, ist mit diesem Film auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Ich möchte noch kurz hinzufügen, dass die deutsche DVD "Make them die slowly", das alte Arcade-Tape (Glasbox und Einleger), das "Strong-Uncut"-Tape von Vipro, sowie das ASTRO-Tape aus der "schwarzen Serie" in Deutschland beschlagnahmt sind. |
Review © by Refu
Bewertung Film: Qualität:
7 |
Bewertung DVD ASTRO „Blood Edition“ Bild:
8 |
Bewertung maximale Punktzahl 10 !
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