Eaten Alive
Originaltitel:
Mangiati Vivi
Regie: Umberto Lenzi unter dem Synonym "Humpfrey
Humbert"
Herstellungsland/Herstellungsjahr:
Italien, 1979/1980
Uncut Spielzeit: 88.41min
Darsteller: Robert Kerman, Janet Agren, Ivan Rassimov, Paolo Senatore, Mel Ferrer,
Me Me Lay, Meg Fleming, Franco Fantasia, Gianfranco Coduti, Alfred Joseph Berry,
Michele Schmiegelia
Leider konnte ich über die restliche Filmcrew keinerlei Informationen finden.
Sollte jemand wichtige Informationen oder Bilder zu dem Film haben, bitte per
eMail an webmaster@rottenarmy.de
senden.
In den USA, genauer New York, geschehen einige mysteriöse Mordfälle.
Bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei kommt der Mörder, ein Eingeborener
aus Neuguinea, unter die Räder eines Autos und stirbt. In der Tasche des
Mannes finden die Gesetzeshüter einen 8mm-Film und die Adresse einer gewissen
Diana. Es stellt sich heraus, dass diese Diana seit über sechs Monaten
als vermisst gilt. Das Band zeigt ein grausames Ritual der Eingeborenen Neuguineas.
Sheile, Dianas Schwester, beschliesst zusammen mit Mark, einem Freund, nach
Neuguinea aufzubrechen und ihre Schwester zu suchen. Dort angekommen merken
sie schnell, dass sie Diana nicht so ohne weiteres wieder mit nach Hause nehmen
können. Sie hat sich der Purifikationssekte angeschlossen, welche strikt
gegen den Fortschritt und die Technik des modernen Menschen ist. Der Guru pumpt
alle Anhänger von morgens bis abends mit Drogen voll und wer doch abhauen
will wird von einem der umliegenden Kannibalenstämme gefrühstückt.
So beginnt eine fast krimimäßige Geschichte über die Befreiung
Dianas
Auch hier bestätigt sich wieder, dass Kannibalenfilme nicht unbedingt nur
etwas für Gore-Freaks ist, sondern genauso gut jeder Indiana-Jones-Fan
einen solchen Film sehen kann. Natürlich hat die übertriebene Gewaltdarstellung
einen hohen Stellenwert, jedoch ist gerade bei "Eaten Alive" die Story
so gut durchdacht, wie bei keinem anderen Film dieser Sparte. Auch hier können
wieder viele rumjammern, vonwegen der Tier-Snuff wäre pervers oder so.
Aber es kann mir keiner erzählen, dass das echte Tiere waren und zweitens:
Ihr guckt Filme, um zu sehen, wie Menschen auf bestialische Weise zerstückelt
und aufgefressen werden, was ja nun wirklich nicht der Wahrheit entspricht.
Im Gegensatz dazu, könnt ihr euch nicht damit anfreunden, wie es in der
Tierwelt nunmal zugeht... Gut, genug zu Hardy Krüger ;-)
Die Musik war 1:1 aus Cannibal Ferox übernommen, was aber nicht unbedingt
schlecht ist, da ich die ganz gut finde. Wie immer gibt es jede Menge nackte
Frauen, getötete Tiere, eine Entmannung und einen rollenden Kopf. Dazwischen
wird immer ordentlich geschlachtet, so dass man als Liebhaber von Gore mit dem
Film definitv nichts falsch machen kann.
Review © by Refu
Bewertung Film: Qualität:
7 |
Bewertung DVD ASTRO „Blood Edition“ Bild:
5 |
Bewertung maximale Punktzahl 10 !